Suchtdruck durch Nikotinentzug

Während der Raucherentwöhnung treten bei vielen Menschen Entzugserscheinungen auf. Diese werden in eine physiologische und eine psychologische Komponente unterteilt, wobei die körperlichen Entzugserscheinungen schon innerhalb weniger Tage überwunden sind. Die Ursache für die psychologischen Entzugserscheinungen liegen im Suchtgedächtnis, das Sie während Ihrer „Raucherkarriere“ aufgebaut haben.
Nikotin stimuliert das „Belohnungssystem“ des Körpers. Mit jeder Zigarette wird die Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormonen) angeregt. Die Folge: Gefühle von Zufriedenheit und Entspannung stellen sich ein.
 

 

Raucher belohnen sich mit der Zigarette.

 

Je nach Situation wirkt Nikotin belebend und anregend oder auch beruhigend. Gleiche oder sogar stärkere Glücksmomente können Menschen aber auch anders erreichen, beispielsweise mit Entspannungsübungen oder Sport. Für Raucher ist und bleibt die Zigarette jedoch das Mittel zur Belohnung. So haben sich feste Verhaltensmuster aufgebaut, bestimmte Situationen oder Empfindungszustände mit dem Rauchen zu verbinden. Das Unterbewusstsein nimmt dabei, auch nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört haben, frühere Rauch-Situationen als Schlüsselreiz wahr, der als Suchtdruck zum Rauchen erlebt wird. Fest im Suchtgedächtnis verankerte Denkmuster und Verhaltensmuster werden wieder aktiviert.
 

 

Brechen Sie Ihre Verhaltens- und Denkmuster auf.

 

Verhaltensmuster aufbrechen.Diese Denk- und Verhaltensmuster müssen aufgebrochen werden. Ziel ist es, in diesen Situationen bewusst nach Alternativen zu suchen. Häufig geht es um ritualisiertes Verhalten und Gewohnheiten, die sich über Jahrzehnte aufgebaut haben. D.h. das Gehirn ist gewisse Abläufe gewohnt und erwartet diese auch. Diese Abläufe müssen so verändert werden, dass das Gehirn nicht in die altbekannte Routine abrutscht und der Drang nach einer Zigarette zu groß wird.

Der Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, ist ein rationaler Entschluss, der vom inneren Glaubenssystem des Rauchers nicht unterstützt wird. Im Gegenteil, der gefasste Vorsatz erzeugt häufig emotionale Spannungen, die solange ansteigen können, bis endlich wieder geraucht wird.

Die Hypnose bietet die Möglichkeit, dieses Verhalten und Erleben des Patienten auf unbewusster Ebene zu beeinflussen. Unerwünschte Verhaltensmuster werden durch die Hypnosesitzung neu interpretiert und bewertet. Dadurch lösen sich verschiedenste Ängste und Verhaltensmuster auf – frei von Druck und Stress.
 

 

Entwickeln Sie in der Hypnose neue Perspektiven:

 

Die Hypnosetherapie unterstützt sie dabei, ihre ureigenen Kräfte und Ressourcen neu zu aktivieren und neue Lösungen und Perspektiven für Situationen zu entwickeln, in denen Sie früher zur Zigarette gegriffen haben. Nach der Hyonosebehandlung werden Sie sich nicht wie ein Ex-Raucher, sondern wie ein Nichtraucher fühlen. 

Wir arbeiten in der Hypnosebehandllung daran, dass der Verstand gemeinsam mit Ihrem Unbewussten in die gleiche Richtung zieht. Sie finden Ihren Weg, der zu einem Leben ohne Rauchen führt. Mit Hilfe der Hypnose werden Sie ganz leicht Nichtraucher und fühlen sich auch so!

 
 

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